Fuß Therapiezentrum Siegburg Podologische Fachpraxis für medizinische Fußtherapie
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Häufig gestellte Fragen

Was ist Nagelpilz?

Die Pilzinfektion ist eine der häufigsten Infektionen beim Menschen. Sie kann Haare, Haut und Nägel befallen. Die Infektion erfolgt häufig in öffentlichen Schwimmbädern, Saunen, Fitness-Studios etc... Das feuchtwarme Milieu in Sportschuhen begünstigt das Pilzwachstum, so dass häufig Sportler von Nagelpilzinfektionen betroffen sind.

 

Wie funktioniert die Laserbehandlung?

Bei der erfolgreichen Behandlung durchdringt der Laserstrahl den befallenen Nagel und erwärmt das Nagelbett bis zu einer bestimmten Temperatur, bei der der Nagelpilz thermisch zerstört wird, ohne dabei das Nagelbett selbst und das umliegende Gewebe zu schädigen.

 

Ist die Behandlung schmerzhaft und gibt es Nebenwirkungen?

Die Behandlung ist nicht schmerzhaft. Die meisten Patienten empfinden lediglich ein Wärmegefühl, manche ein leichtes Kribbeln. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

 

Wie lang dauert eine Behandlung?

Eine Behandlung dauert ca. 20 Minuten.

 

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Bei dieser Behandlung handelt es sich um eine Leistung, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Privatversicherte Personen sollten sich ggfs. vor der Behandlung bei ihrer Versicherung über eine mögliche Kostenübernahme informieren.

 

Nagelpilzinfo

Die Nagelpilzinfektion ist eine recht verbreitete Infektion. In Deutschland sind mehr als 12% der Bevölkerung von einem Nagelpilz befallen. In der Regel sind hierbei die Fußnägel befallen und nur selten die Fingenägel, da das Wachstum des Nagelpilzes in einem feuchtwarmen Milieu gefördert wird. Hier durch haben sehr häufig Sportler mit diesem Problem zu kämpfen. Weiter wirken Durchblutungsstörungen bei Diabetikern oder der Druck auf den Fuß durch zu enge Schuhe begünstigend auf die Entstehung von Nagelpilz. Bei den Pilzen handelt es sich zumeist um sogenannte Fadenpilze (Dermatophyten). Die Übertragung der Infektion erfolgt durch Sporen. Diese sind äußerst widerstandsfähig. Sie können mehrere Wochen auf Handtüchern, Badematten oder sonstigen Fußbodenbelägen überleben und somit ansteckend bleiben. Die Ansteckung erfolgt in der Regel in öffentlichen Sport- und Freizeiteinrichtungen (Sportstätten, Schwimmbädern etc.).

 

Am häufigsten wird der Nagel und das Nagelbett befallen. Dies zeigt sich in der Regel in einer gelblich bis bräunliche Verfärbung des Nagelbettes und der Unterseite des Nagels sowie bei stärkerer Ausprägung in einer Verdickung des Nagels, der beim Schneiden etwas bröselt. Bei einer Infektion durch Fadenpilze (Dermatophyten) erfolgt die Verfärbung am Nagelrand, bei Befall mit Hefepilzen beginnt die Verfärbung am Nagelwall. Ist die Oberfläche betroffen, zeigen sich weiße Flecken oder eine bräunlich bzw. graue Oberfläche. Die Infektion kann somit zumeist durch das bloße Auge diagnostiziert werden.

 

Die klassischen Behandlungsmethoden bei der Nagelpilzinfektion bestehen im Auftragen spezieller Nagellacke sowie alternativ in der Einnahme spezieller Tabletten, die über einen Zeitraum von ca. 9-12 Monaten eingenommen werden müssen. Die Nagellacke , die pilzhemmende Wirkstoffe enthalten, wirken meist nur bei einem geringen Befall des Nagelrandes, sofern die Nagelmatrix nicht mitbefallen ist. Ist das Nagelbett mehr als die Hälfte des Nagels bzw. mehrere Nägel befallen, so konnte der Pilz bislang nur durch systemisch wirkende Medikamente (Tabletten) bekämpft werden, die über längere Zeiträume eingenommen werden müssen. Aufgrund der Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie lässt sich nur ein geringer Prozentsatz der betroffenen Personen auf diesem Wege behandeln. Weiter ist zu beobachten, dass die Erfolgsquoten bei dieser Therapie bei ca. 50% liegen und sich auch ein hoher Anteil der behandelten Patienten innerhalb der ersten fünf Folgejahre erneut ansteckt.

Im Gegensatz zu den klassischen Therapiemöglichkeiten bietet die laserbasierte Behandlung eine interessante Alternative, ohne unangenehme Nebewirkungen oder Beeinträchtigungen an.

 

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